Kurze Antwort: Aus sechs Komponenten: einer Zentrale, die entscheidet, Sensoren, die erkennen (etwa Tür-/Fensterkontakte, Bewegungsmelder und Rauchmelder), einer Sirene, die Alarm schlägt, einer Bedienung zum Scharf- und Unscharfschalten, einer Stromversorgung mit Notstrom-Akku und einer Verbindung, die die Meldung zu Ihnen bringt, per App oder SIM-Karte.
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Alarmanlage für zu Hause
Zentrale, Sensoren und Bedienung in einem Set, erweiterbar mit Sirenen und Meldern, wann immer Sie möchten. Ohne Monatsvertrag.
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Eine Alarmanlage wirkt wie ein einzelnes Gerät, ist aber ein Zusammenspiel von Komponenten, die jeweils eine eigene Aufgabe haben. Die eine erkennt, die andere entscheidet, wieder eine andere macht Lärm oder bringt die Meldung zu Ihnen. Wer weiß, was jede Komponente tut, sieht auch schneller, was in einem Set steckt, was fehlt und was man später ergänzen kann. Im Folgenden gehen wir sie einzeln durch, jeweils mit dem passenden Produkt von Neroo.
Die sechs Komponenten auf einen Blick
| Komponente | Was sie tut | Bei Neroo |
|---|---|---|
| Zentrale | Empfängt die Signale und entscheidet, ob ein Alarm folgt | ShieldLink® Lite, Plus, Pro oder Elite |
| Sirene | Macht Lärm, um einen Einbruch abzubrechen | In Plus, Pro und Elite eingebaut; separat: PlugAlert, ShieldHorn, ShieldDefender |
| Detektion | Erkennt eine offene Tür, Bewegung, Erschütterung, Rauch, Gas oder Wasser | LockSense, ShieldSense, ShockSense, SmokeSense, GasRadar, AquaSense |
| Bedienung | Schaltet die Anlage scharf und unscharf | App, Zentrale, QuickLink, SlimPad, QuickTag |
| Stromversorgung und Backup | Hält alles in Betrieb, auch bei Stromausfall | Netzteil, USB-C-Kabel, Notstrom-Akku in der Zentrale |
| Kommunikation | Verbindet die Sensoren mit der Zentrale und die Zentrale mit Ihnen | Funksignal, WLAN und bei Pro und Elite eine SIM-Karte |

So sieht eine Grundausstattung aus: eine Zentrale, ein paar Tür-/Fensterkontakte, ein Bewegungsmelder und eine Fernbedienung. Alles darüber hinaus, etwa eine zusätzliche Sirene oder ein Rauchmelder, ergänzen Sie je nach Ihrer Wohnung.
1. Die Zentrale
Die Zentrale ist das Gehirn der Anlage. Sie weiß, welche Sensoren dazugehören, ob die Anlage scharf oder unscharf ist und was bei einer Meldung geschehen soll. Ein Sensor meldet nur etwas; die Zentrale entscheidet, ob daraus ein Alarm wird. Deshalb hängt die Zentrale meist an einem zentralen Ort im Haus, in der Nähe einer Steckdose.
Bei Neroo gibt es vier Zentralen, die sich vor allem in der Bedienung und darin unterscheiden, wie sie Sie erreichen:
- ShieldLink® Lite: die Einstiegszentrale, bedienbar per App, Fernbedienung und QuickTag-Schlüsselanhänger. Die Tastenbeleuchtung schaltet sich automatisch ein, wenn Sie in die Nähe kommen.
- ShieldLink® Plus: mit niederländischsprachigem Farb-Touchscreen und eingebauter Sirene mit 105 dB. Bedienung und Benachrichtigungen per App.
- ShieldLink® Pro: mit 7-Zoll-Farb-Touchscreen, eingebauter Sirene mit 120 dB und SIM-Kartensteckplatz für Meldungen per SMS und Anruf. Auch per Google Assistant und Alexa bedienbar, und bestehende kabelgebundene Sensoren lassen sich anschließen.
- ShieldLink® Elite: für größere Gebäude und Gelände. Zusammen mit den Elite-Sensoren überbrückt diese Zentrale Entfernungen bis zu 500 Metern, und auch sie hat einen SIM-Kartensteckplatz.
2. Die Sirene: innen und außen
Die Sirene ist die Komponente, die einen Einbruch vor Ort abbricht. Lärm erregt Aufmerksamkeit und kostet einen Einbrecher Zeit. Die Zentralen der ShieldLink® Plus, Pro und Elite haben eine eingebaute Sirene. Möchten Sie den Alarm auch in einem anderen Raum oder draußen gut hören, ergänzen Sie eine separate Sirene:
- PlugAlert: eine Innensirene, die Sie in die Steckdose stecken, mit grell blinkendem Licht. Dank eingebautem Akku funktioniert sie auch bei Stromausfall, etwa 8 bis 10 Stunden.
- ShieldHorn: eine kabellose Außensirene mit Solarbetrieb, wasserdichtem IP65-Gehäuse, Blitzlicht und Sabotageschutz, der Alarm auslöst, wenn jemand versucht, sie zu entfernen.
- ShieldDefender: Außensirene und Bewegungsmelder in einem, ebenfalls mit Solarbetrieb. Die Sirene können Sie auch ausschalten, wenn Sie draußen nur erkennen möchten.
3. Detektion: die Sensoren
Sensoren sind die Augen und Ohren der Anlage. Sie laufen mit Batterien und senden nur dann ein Signal, wenn etwas passiert. Es gibt zwei Gruppen: Sensoren gegen Einbruch und Sensoren gegen Gefahren im Haus.
Gegen Einbruch
- Tür-/Fensterkontakt an Türen und Fenstern: zwei Teile, die zusammengehören, solange Tür oder Fenster geschlossen sind. Der LockSense Pro hält mit einer Batterie bis zu 4 Jahre und funktioniert weiter, wenn die Teile bis zu etwa 2 cm auseinanderliegen. Mehr dazu in Wie funktioniert ein Tür- oder Fensterkontakt?
- Bewegungsmelder in Räumen und auf Laufwegen. Der ShieldSense erfasst 110 Grad Breite bis 8 Meter Entfernung; der ShieldSense Mini ist eine kompakte Version mit Magnetbefestigung. Wo Sie ihn am besten anbringen, lesen Sie in Wo bringen Sie einen Bewegungsmelder an?
- Glasbruch- oder Erschütterungsmelder an Fenstern und Türen. Der ShockSense reagiert auf Stöße und Vibrationen, also schon beim Versuch, hereinzukommen. Siehe Was ist ein Glasbruchmelder und brauchen Sie einen?
Gegen Gefahren im Haus
- Rauchmelder: Der SmokeSense löst bei Rauch die gesamte Alarmanlage aus, sodass auch die Sirenen ertönen und Sie eine Benachrichtigung auf Ihrem Handy erhalten. Die Batterie hält bis zu zehn Jahre. In den Niederlanden sind Rauchmelder ohnehin Pflicht: Seit dem 1. Juli 2022 muss dort auf jeder Etage mit Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Küche ein Rauchmelder hängen.
- Gasmelder: Der GasRadar misst brennbare Gase wie Propan, Butan und Methan, läuft mit Netzstrom und sendet über das ShieldLink®-System eine Meldung an die App.
- Kohlenmonoxidmelder: Der CarbonAlert warnt bei erhöhten CO-Werten; die WLAN-Variante sendet Meldungen an Ihr Smartphone.
- Wassermelder: Der AquaSense reagiert auf Feuchtigkeit oder Lecks, etwa unter Leitungen oder im Keller, und sendet dann eine Meldung an die Alarmanlage.
4. Bedienung: scharf- und unscharfschalten
Scharf- und Unscharfschalten machen Sie mit Ihrer Alarmanlage häufiger als alles andere, also muss das einfach gehen. Sonst bleibt die Anlage aus. Die Optionen im Überblick:
- Die App, auch von unterwegs.
- Die Zentrale selbst, mit Tasten oder Touchscreen.
- Eine Fernbedienung am Schlüsselbund: der QuickLink oder der QuickLink Pro mit einem Schieber, der die Tasten abdeckt, damit Sie nicht versehentlich in der Hosentasche schalten.
- Ein zusätzliches Bedienteil, das SlimPad, für einen zweiten Eingang, eine Etage oder die Garage. Sie bedienen es mit PIN-Code oder RFID-Tag.
- Ein RFID-Schlüsselanhänger, der QuickTag. Achtung: Er funktioniert nur mit der ShieldLink® Lite und dem SlimPad, nicht mit Plus, Pro und Elite.
5. Stromversorgung und Backup
Funk bezieht sich auf die Verbindung, nicht auf den Strom. Die Sensoren laufen mit Batterien, die Zentrale aber hängt an der Steckdose. Bei den ShieldLink®-Zentralen geschieht das mit einem Netzteil und einem 1 Meter langen USB-C-Kabel; ist die Steckdose weiter entfernt, gibt es ein separates Kabel mit 3 Metern.
Fällt der Strom aus, übernimmt der Notstrom-Akku in der Zentrale, bis zu 24 Stunden. Separate Sirenen haben ihre eigene Lösung: Der PlugAlert hat einen eingebauten Akku, ShieldHorn und ShieldDefender laufen mit Solarenergie.
6. Kommunikation: vom Sensor zur Zentrale zu Ihnen
Durch eine Alarmanlage laufen zwei Verbindungen. Die erste führt von den Sensoren zur Zentrale, per Funksignal. Die Standardsensoren von Neroo nutzen 433 MHz und erreichen etwa 150 Meter bis zur Zentrale; die Elite-Sensoren nutzen LoRa und erreichen bis zu 500 Meter. Diese Frequenzen sind lizenzfrei, was laut der niederländischen Behörde für digitale Infrastruktur (Rijksinspectie Digitale Infrastructuur, RDI) bedeutet, dass Sie sie mit anderen Geräten teilen.
Die zweite Verbindung führt von der Zentrale zu Ihnen. Standardmäßig ist das eine Benachrichtigung in der App über WLAN. Die ShieldLink® Pro und Elite können zusätzlich mit einer SIM-Karte eine SMS senden und Sie anrufen, auch wenn WLAN oder Strom ausgefallen sind. Wie diese Kette Schritt für Schritt abläuft, lesen Sie in Wie funktioniert eine Funk-Alarmanlage?
Ergänzend: Kamera und Video-Türklingel
Kameras und eine Video-Türklingel gehören nicht zum Kern einer Alarmanlage, ergänzen sie aber: Sie sehen, was los ist, wenn eine Meldung kommt. Die Neroo® Cam funktioniert in derselben kostenlosen App wie die Alarmanlagen. Die BellMate-Video-Türklingel arbeitet über WLAN, lässt sich mit der ShieldLink®-Zentrale koppeln und läuft in derselben App; die Zentrale dient dann auch als Gong.
Wie viele Tür-/Fensterkontakte und Bewegungsmelder Sie für Ihre Wohnung brauchen, rechnen wir in Wie viele Sensoren brauchen Sie für Ihr Haus? vor. Und denken Sie daran: Eine Alarmanlage ist der Schlussstein. Die niederländische Polizei gibt an, dass Wohnungen mit dem niederländischen Polizei-Gütesiegel Politiekeurmerk Veilig Wonen, das bei guten Schlössern und Beschlägen beginnt, ein bis zu 90 % geringeres Risiko eines erfolgreichen Einbruchs haben.
Aus welchen Komponenten besteht eine Alarmanlage also?
Aus einer Zentrale, die entscheidet, Sensoren, die erkennen, einer Sirene, die Alarm schlägt, einer Bedienung zum Scharf- und Unscharfschalten, einer Stromversorgung mit Notstrom-Akku und einer Verbindung, die die Meldung zu Ihnen bringt.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist die wichtigste Komponente einer Alarmanlage?
Die Zentrale. Sie empfängt die Signale aller Sensoren und entscheidet, ob ein Alarm folgt, je nachdem, ob die Anlage scharf oder unscharf ist. Ohne Zentrale ist ein Sensor nur ein Sender ohne Empfänger.
Braucht eine Alarmanlage eine separate Sirene?
Nicht immer. Die Zentralen der ShieldLink Plus, Pro und Elite haben eine eingebaute Sirene. Eine separate Innen- oder Außensirene macht den Alarm in anderen Räumen oder draußen besser hörbar, und eine sichtbare Außensirene zeigt außerdem, dass die Wohnung gesichert ist.
Laufen die Sensoren einer Funk-Alarmanlage mit Batterien?
Ja. Sie senden nur, wenn etwas passiert, und halten dadurch lange: der LockSense Pro bis zu 4 Jahre und der LockSense Elite bis zu 10 Jahre. Die Zentrale läuft am Stromnetz und hat einen Notstrom-Akku für den Fall eines Stromausfalls.
Kann man Rauchmelder mit einer Alarmanlage koppeln?
Ja. Den SmokeSense und den SmokeAlert Link koppeln Sie mit einem ShieldLink-System. Bei Rauch geht dann der gesamte Alarm los und Sie erhalten eine Benachrichtigung auf Ihrem Handy. In den Niederlanden ist ein Rauchmelder auf jeder Etage mit Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Küche Pflicht.
Welche Komponenten brauchen Sie mindestens?
Eine Zentrale, Tür-/Fensterkontakte an den Türen und Fenstern, durch die jemand hereinkommen kann, einen Bewegungsmelder auf dem Laufweg und eine Möglichkeit zur Bedienung, etwa die App oder eine Fernbedienung. Bei ShieldLink Plus, Pro und Elite steckt die Sirene bereits in der Zentrale.
Quellen und Referenzen
- Rijksoverheid (niederländische Regierung), Hoeveel rookmelders moet ik in mijn huis hebben? — abgerufen im September 2026
- Brandweer Nederland (niederländische Feuerwehr), Nog geen rookmelders? Vanaf 1 juli 2022 wettelijk verplicht — abgerufen im September 2026
- Rijksinspectie Digitale Infrastructuur (niederländische Behörde für digitale Infrastruktur), Vergunningvrij frequentiegebruik — abgerufen im September 2026
- Politie (niederländische Polizei), Politiekeurmerk Veilig Wonen — abgerufen im September 2026









































